9 lustige Poolspiele für Kinder
Die Sonne scheint, die Sommerferien haben begonnen und der Pool im Garten steht bereit. Doch nach ein paar Bahnen heißt es schnell: „Und jetzt?“ Höchste Zeit, daraus ein echtes Spieleparadies zu machen!
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of go play!
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Die Sonne scheint, der Garten lechzt nach Wasser und du sehnst dich nach Abkühlung. Gerade während einer Hitzewelle willst du nichts lieber, als deinen Pool zu befüllen und mit den Kindern hineinzuspringen. Doch genau dann ist Wasser knapp. Immer öfter erlebt auch Österreich Trockenheit und sogar extreme Dürre. Darfst du deinen Pool dann überhaupt noch befüllen? Und wie machst du das verantwortungsvoll? In diesem Blog liest du alles über das Befüllen des Pools in Zeiten der Trockenheit: die Regeln, die Dilemmas und vor allem die cleveren Lösungen.
Ein durchschnittlicher Aufstellpool fasst schnell mehrere tausend Liter Wasser. Zum Vergleich: Ein EXIT Pool von 300 x 200 x 65 cm fasst rund 3.700 Liter, die größten runden Pools mehr als 19.000 Liter. Das ist viel Wasser in einem Moment, in dem Wasserversorger, Landwirte und die Natur alle dasselbe Wasser brauchen.
Bei anhaltender Trockenheit sinkt der Grundwasserspiegel und Flüsse und Bäche führen wenig Wasser. Wasserversorger rufen bei einer Hitzewelle regelmäßig dazu auf, sparsam mit Leitungswasser umzugehen, weil der Verbrauch dann Spitzenwerte erreicht. Und bei extremer Dürre können Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften ein Entnahmeverbot verhängen, sodass du vorübergehend kein Wasser aus Bächen, Flüssen oder dem Grundwasser entnehmen darfst. Kurz gesagt: Den Pool zu befüllen ist dann keine Selbstverständlichkeit mehr.
Bedeutet das, dass ein Pool im Garten nicht mehr geht? Ganz und gar nicht. Es bedeutet aber, dass du bewusster wählst, wann du befüllst, womit du befüllst und wie du das Wasser möglichst lange gut hältst. Dabei helfen wir dir gerne.
Ganz ehrlich: Hier gibt es kein Schwarz-Weiß. Ein gefüllter Pool sorgt für Bewegung, Spielspaß im Freien und Abkühlung für die ganze Familie. Gleichzeitig fühlt es sich unangenehm an, tausende Liter Wasser zu verbrauchen, während die Natur austrocknet und dein Nachbar seinen Garten nicht bewässern darf.
Unser Rat: Triff eine bewusste Abwägung.
• Befülle deinen Pool früh in der Saison. Im Mai oder Juni gibt es meist noch keinen Wassermangel und du verteilst die Nachfrage. Wer am ersten tropischen Tag massenhaft den Hahn aufdreht, belastet das Trinkwassernetz genau im Spitzenmoment.
• Betrachte es als eine Füllung pro Saison. Mit guter Pflege hält dein Badewasser den ganzen Sommer. So steht diese eine Füllung im Verhältnis zu monatelangem Badespaß im eigenen Garten.
• Halte dich an die lokalen Regeln. Prüfe bei Trockenheit die Hinweise deiner Gemeinde und deines Wasserversorgers. Gilt ein Entnahmeverbot oder ein Sparappell? Dann verschiebe das Befüllen lieber.
• Wähle deine Wasserquelle bewusst. Nicht jede Quelle hat dieselbe Wirkung. Dazu unten mehr.
So genießt du deinen Pool mit gutem Gefühl, auch in einem trockenen Sommer.
Grundwasser, Leitungswasser oder Regenwasser: Jede Quelle hat Vor- und Nachteile. Bei Trockenheit zählen vor allem der richtige Zeitpunkt und die Auswirkung deiner Wahl.
• Grundwasser: nur eine Option mit eigenem Brunnen oder eigener Pumpe, und niemals während eines Entnahmeverbots. Gerade bei Trockenheit wird der Grundwasserspiegel besonders streng geschützt, weil Natur und Landwirtschaft davon abhängen.
• Leitungswasser: sofort klares Badewasser, aber während einer Hitzewelle erreicht der Trinkwasserverbrauch Spitzenwerte. Befülle deinen Pool deshalb am besten vor so einer Spitzenphase, zu Saisonbeginn oder in einer kühleren Woche.
• Regenwasser: kostenlos und wasserbewusst. Fang es in einer Regentonne auf und beginne sofort mit der Wasserbehandlung, denn Regenwasser hat meist einen niedrigen pH-Wert.
Willst du genau wissen, was jede Wasserart für deine Wasserqualität bedeutet, von brauner Verfärbung durch Eisen bis zum richtigen pH-Wert? Dann lies unseren Blog Pool füllen: Welches Wasser ist am besten? Dort findest du auch eine praktische Tabelle mit der Wasserkapazität und Füllzeit jedes EXIT Pools.
Hast du einen großen Pool, oder möchtest du das Trinkwassernetz entlasten? Dann kannst du deinen Pool per Tankwagen befüllen lassen. Verschiedene Anbieter liefern Wasser in großen Mengen direkt nach Hause. Das geht schnell und das Wasser ist meist sofort als Badewasser geeignet. Frag beim Anbieter nach, woher das Wasser stammt und was es für dein Volumen kostet; der Preis unterscheidet sich je nach Region und Menge. Für die meisten EXIT Aufstellpools ist das übrigens nicht nötig, aber bei großen Wassermengen kann es eine praktische und bewusste Wahl sein.
Noch ein Tipp: Verlass dich nicht auf die Feuerwehr, denn Löschwasser ist für Notfälle da. Manche freiwillige Feuerwehren befüllen Pools allerdings gegen eine Spende; frag im Zweifel lokal nach.
Die wasserbewussteste Füllung ist die, die du nicht wiederholen musst. Mit diesen Gewohnheiten hält eine Füllung den ganzen Sommer:
• Decke deinen Pool ab. Eine Abdeckplane hält Schmutz fern und verringert die Verdunstung. Gerade während einer Hitzewelle verdunstet aus einem offenen Pool täglich einiges an Wasser.
• Teste und behandle wöchentlich. Ein guter pH-Wert und der richtige Chlorgehalt verhindern grünes oder trübes Wasser, und damit eine neue Füllung. Wie das geht, liest du in unserem Blog über das Testen und Aufbereiten von Poolwasser.
• Filtere täglich. Lass deine Filterpumpe jeden Tag laufen und reinige das Filtermaterial rechtzeitig. Mehr Tipps findest du in Wie halte ich meinen Pool sauber?
• Fülle nach statt zu wechseln. Sinkt der Wasserstand durch Verdunstung? Dann fülle nur die Differenz nach. Das kostet dutzende Liter statt tausende.
• Füße abspülen, Füße abtrocknen. Ein Eimer Wasser oder ein kleines Fußbad an der Leiter hält Gras und Sand aus dem Pool.
• Gib dem Wasser ein zweites Leben. Muss der Pool am Ende der Saison doch geleert werden? Lass den Chlorgehalt erst abklingen und nutze das Wasser wo möglich im Garten.
Meistens ja, aber prüfe zuerst, ob deine Gemeinde oder dein Wasserversorger einen Appell oder ein Verbot veröffentlicht hat. Bei einem Entnahmeverbot darfst du vorübergehend kein Wasser aus Gewässern oder dem Grundwasser entnehmen. Für Leitungswasser gilt selten ein Verbot, aber während einer Hitzewelle regelmäßig ein dringender Sparappell.
Bei extremer Dürre können Gemeinden und Bezirkshauptmannschaften die Wasserentnahme aus Bächen, Flüssen und dem Grundwasser verbieten und in Einzelfällen auch das Befüllen von Pools mit Leitungswasser einschränken. Auf der Website deiner Gemeinde oder Bezirkshauptmannschaft siehst du, ob in deiner Region eine Einschränkung gilt.
In der Regel ja, aber Wasserversorger bitten während einer Hitzewelle darum, das Trinkwassernetz zu entlasten. Cleverer ist das Befüllen vor der Spitze: zu Saisonbeginn oder in einer kühleren Woche. Gute Pflege sorgt anschließend dafür, dass du nicht erneut befüllen musst.
Ein Kubikmeter (1.000 Liter) Leitungswasser kostet in Österreich ungefähr 1,50 bis 2,50 Euro, je nach Gemeinde. Einen Pool mit 3.700 Litern befüllst du also schon für wenige Euro. Lässt du per Tankwagen befüllen, zahlst du mehr; hol dafür ein Angebot bei einem Anbieter in deiner Region ein.
Nein, gerade nicht! Mit täglichem Filtern, wöchentlichem Testen und einer Abdeckplane hält das Wasser eine ganze Saison. Das spart tausende Liter Wasser und eine Menge Arbeit.
Steht dein Pool bereit und möchtest du noch kurz über die beste Füllstrategie sprechen? Nimm per Chat Kontakt mit uns auf oder schreib eine E-Mail an info@exittoys.de. Wir helfen dir gerne, damit du auch in einem trockenen Sommer bewusst kühlen Badespaß im eigenen Garten genießen kannst. #GoPlay